Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Konzert im Kerzenschein

von Marion Krenn

Das Akkordeonorchester des ACW hatte zum Konzert im Kerzenschein eingeladen und viele waren der Einladung gefolgt.
Durch das Programm führte Guntram Zeitler, Spieler des Orchesters, und er lud die anwesenden Gäste ein zum gemeinsamen Musikgenuss.

Dieser Genuss begann sogleich mit Concerto d'Amore von Jacob de Haan. De Haan wurde 1959 in Friesland geboren und ist ein zeitgenössischer Komponist und Musiker. Dieses Stück ist ein Lieblingsstück des Orchesters und es wurde mit viel Temperament und Einfühlungsvermögen vorgetragen. Die virtuos vorgetragene Ouvertüre zur Oper Rinaldo von Georg Friedrich Händel überzeugte durch musikalischen Ausdruck und harmonischen Klang. Als Solistin brillierte hierbei Elisabeth Deinhard mit der Querflöte. Sie ist für das Orchester und ihre Dirigentin Christine Fischer-Fahs mittlerweile eine gute Bekannte.

Elisabeth Deinhard begeisterte im Anschluss gemeinsam mit ihrem musikalischen Partner, dem Gitarristen Michael Thele. Ein Feuerwerk brillianter Technik und perfekt ausgearbeiteter Klangnuancierung begeisterte das Publikum und trug sehr zum Gelingen des Abends bei.
Das Akkordeonorchester präsentierte danach Oblivion und Novitango von Astor Piazzolla. Zwei argentinische Tangos, die unterschiedlicher nicht sein könnten, doch für das Akkordeon sehr passend sind. Auch hier wurde das Orchester ergänzt durch Elisabeth Deinhard. Zu guter Letzt rundete Tancred, die Ouvertüre zur gleichnamigen Oper, von Gioacchino Rossini das gelungene Konzert ab. Tancred stellt hohe Anforderungen an Spieler und Dirigentin und kleine Unachtsamkeiten können große Auswirkungen haben. Christine Fischer-Fahs dirigierte das Orchester sicher durch die Tücken des Stücks und der Applaus der Zuhörer war den Mitwirkenden sicher.

Nachdem das Licht im Kirchenschiff wieder erstrahlte, versammelte sich das Auditorium um die Sektbar und das, von den Orchestermitgliedern liebevoll gestaltete, Buffet. Angeregte Gespräche und Geplauder erfüllten die Johanneskirche noch lange nach dem Verklingen des letzten Tons. 

Zurück